- H.F. 42. "  Providentia"-

  • Schiffsname: PROVIDENTIA
  • Ex-Namen: SIV, SHELL XV
  • Eigner:  Ostseeschule Flensburg
  • Nationalität: D
  • Heimathafen: Flensburg
  • Typ: Finkenwerder Hochseekutter
  • Baujahr: 1895
  • Bauwerft: J. Carsten Wriede
  • Bauort: Finkenwerder
  • Länge: 22,50 m
  • Länge über alles: 29,90 m
  • Breite: 5,85 m
  • Tiefgang: 2,55
  • Segelfläche: 300 m2
  • Rigg: Gaffel-Ketsch
  • Motor: Scania Vabis - Diesel
  • Leistung: 150 PS
  • Rigg: Gaffel-Ketsch
  • Zulassung: Traditionschiff
  • Kojenanzahl: 18 Kojen (4 Kabinen)
  • 35 Plätze für Tagesfahrten
Schiffsdaten

 

Um 1890 besaß die kleine Elbinsel Finkenwerder die größte Fischereiflotte des Deutschen Reiches. Der harte Konkurrenzkampf mit den Fischdampfern zwang die Finkenwerder auch wintertags auf der hohen See zu fischen. Das führte zu bitteren Verlusten. So gingen in den Jahren von 1885 bis 1970 97 Ewer oder Kutter verloren, fast immer mit Mann und Maus. Aus den Fischerewern mit plattem Boden, steiler Kahnplanke und eckiger Kimm entwickelte sich der Kutterewer und dann der typische Finkenwerder Fischkutter. Von den alten Kuttertypen haben sich nur noch die  H.F. 42 "PROVIDENTIA" Bj. 1895,  die H.F. 231 "LANDRATH KÜSTER"  Bj. 1889, die H.F. 244  „ASTARTE" Bj. 1903, und die H.F. 294 "PRÄSIDENT FREIHERR VON MALTZAHN" retten können.

 

 

 

Gebaut wurde die H.F. 42 "Providentia" im Jahr 1895 auf der Werft von J. C. Wriede in Finkenwerder. Das Schiff entspricht im Überwasseranteil den damals üblichen Hochseekuttern. Das Unterwasserschiff weist noch die Form der früheren Ewer auf. Daher ist Providentia  ein „HochseeKutter-Ewer". Der einzig erhaltene! Das Einsatzgebiet für Sommer- wie Winterfischerei waren die weiten Fischgründe der rauen Nordsee.  Gesegelt und gefischt wurde mit 3-4 Mann Besatzung! Einen Motor hatte das Schiff damals nicht. Die Netze wurden per Hand eingeholt und der Fang in einer Bünn gelagert. Die Bünn war der Raum, der durch Löcher im Schiffsboden mit dem umgebenden Wasser in Verbindung stand und zur Aufnahme der gefangenen Fische diente. Diese wurden so, bis zum Verkauf auf dem Fischmarkt in Hamburg, frisch und am Leben gehalten.

 

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